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Informationen zum Neubau

Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg - ssk 116

Neubau Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg

Die Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg wurde vor 60 Jahren geplant und ist seit 1968 in Betrieb. Das Haus, die Zimmer und Einrichtung sind also in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Da eine Adaptierung oder ein Umbau auf Grund der Bausubstanz nicht umsetzbar ist, wird das Haus neu gebaut, die ersten Arbeiten am Bestandsgebäude starten Ende 2026.

Der Neubau wird ein modernes Haus mit insgesamt 96 Betten (92 Einzelzimmer und zwei Doppelzimmer) auf vier Stockwerken. 

  • Das Gebäude und die Zimmer werden barrierefrei, größer und nach modernen Richtlinien gestaltet.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in acht Wohngruppen mit jeweils zwölf Personen, jede Wohngruppe hat eine eigene Eingangstür.
  • In der Mitte der Wohngruppe befindet sich ein großer, gemütlich gestalteter Gemeinschaftsraum samt Küchenbereich.
  • Durch dieses Hausgemeinschaftsmodell wird die Atmosphäre familiärer, es gibt kurze Wege und überschaubare Abläufe, was die Orientierung erleichtert.

Die Baumaßnahmen werden bewusst in zwei sorgfältig geplanten Bauabschnitten umgesetzt, um den gewohnten Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu gewährleisten und den uneingeschränkten Betrieb der Seniorenresidenz sicherzustellen. Während der gesamten Bauzeit können alle Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Zimmern bleiben, niemand muss umziehen.

Fotos Bestandsgebäude

Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg - ssk 077
Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg - ssk 099
Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg - ssk 116

Fragen & Antworten zum Neubau

Warum ist der Neubau notwendig?

Das bestehende Gebäude wurde vor 60 Jahren geplant und ist seit 1968 als Seniorenwohnheim in Betrieb. Die Zimmer und Einrichtungen sind also in die Jahre gekommen und nicht mehr zeitgemäß. Eine Adaptierung oder ein Umbau des Gebäudes wurde geprüft, ist aber auf Grund der Bausubstanz nicht umsetzbar.

Der Neubau wird ein modernes Haus mit insgesamt 96 Betten (92 Einzelzimmer und 2 Doppelzimmer) auf vier Stockwerken. Das Gebäude und die Zimmer werden barrierefrei und nach modernen Richtlinien gestaltet. Die Zimmer werden größer und alltagstauglicher gestaltet. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in acht Wohngruppen mit jeweils maximal zwölf Personen. Dies fördert soziale Kontakte, Gespräche und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

In jedem Stockwerk gibt es zwei Wohngruppen mit je zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern. Durch dieses Hausgemeinschaftsmodell wird die Atmosphäre familiärer, denn die langen Gänge fallen weg. Es gibt dafür kurze Wege und überschaubare Abläufe, was die Orientierung erleichtert.

In der Mitte befindet sich jeweils ein großer, gemütlich gestalteter Gemeinschaftsraum mit einem mittigen Küchenbereich.

Frühstück und Abendessen werden in der Hausgemeinschaft zubereitet. Das Mittagessen wird in der Zentralküche vorbereitet und in den Hausgemeinschaften fertiggestellt und ausgeteilt. Kleine Gerichte und Beilagen können direkt in den Hausgemeinschaften zubereitet werden. Ein „Tablettsystem“ wie bisher gibt es damit nicht mehr.

Die Gemeinschaftsräume der Hausgemeinschaften sind als zentraler Ort für kleine Feiern, Spiele und Gruppenaktivitäten gedacht. Angedacht ist auch ein Generationenraum für größere Feiern und Veranstaltungen – hier sind die Planungen noch am Anfang.

Der Park und das Schloss sind vom Neubau nicht betroffen. Rotbuchen sowie der alte Baumbestand werden geschützt. Ein Abstand von 15 Metern rund um das Schloss wird eingehalten, die Höhe des Neubaus ist nicht höher als das Schloss. Selbstverständlich werden alle Naturschutz- und Denkmalschutzvorschriften eingehalten.

Durch die Bautätigkeiten ist es notwendig, vom Bestandsgebäude einen neuen Zugang zum Park einzurichten, damit die Bewohnerinnen und Bewohner sicher in die Parkanlage gelangen. Außerdem wird eine schattige Sitzgelegenheit errichtet, um den Park mit größerem Abstand zur Baustelle genießen zu können.

Die Parkplatzfläche wird grundsätzlich nicht verkleinert, aber während der gesamten Bautätigkeiten wird die Parkmöglichkeit auf Grund von zufahrenden Baufahrzeugen phasenweise stark eingeschränkt sein. Wir bitten Besucherinnen und Besucher, nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel oder auf Parkplätze im Ort auszuweichen. Wir bemühen uns auch, Ersatzparkplätze zu errichten. Anrainerinnen und Anrainer ersuchen wir, die Parkplätze beim Schloss Kahlsperg nicht zu verstellen, damit Einsatzfahrzeuge, das Pflegepersonal, Lieferanten und Baufahrzeuge ungehindert zufahren können und auch die Behindertenparkplätze nicht verstellt werden.

Eine Tiefgarage ist im Zuge des Neubaus nicht geplant.

Ja, es können alle Bewohnerinnen und Bewohner während der gesamten Bauzeit im Haus bleiben, niemand muss ausziehen. Eine Übersiedlung in andere Zimmer ist nicht notwendig.

Während der ersten Bauphase kann es zu Lärm im Haus auf Grund der Umbauarbeiten im 3. Stock kommen. Wir versuchen, diese an die Tagesabläufe der Bewohnerinnen und Bewohner anzupassen und Ruhezeiten einzuhalten.

Während der Neubauphase ist eine stabile Wand zwischen dem Bestandsgebäude und der Baustelle des Neubaus geplant. Dadurch sollen Staubbelastungen vermindert und die Baustelle abgesichert werden. Ein Beobachten des Baufortschritts wird in einem gesicherten, eigens dafür eingerichteten Bereich möglich sein.

Wie bei unserem tagtäglichen Einsatz ist auch hier das Ziel, auf persönliche Bedürfnisse bestmöglich Rücksicht zu nehmen und Belastungen so gering wie möglich zu halten. Wir bemühen uns in jedem Fall um individuelle Lösungen.

Die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besucher hat oberste Priorität. Die Baustelle muss von den ausführenden Firmen fachgerecht abgesichert werden. Wir werden speziell darauf achten, dass demenziell Erkrankte keine Zugangsmöglichkeit haben.

Eine neue Zufahrt für Rettungsdienste garantiert eine sichere und jederzeit uneingeschränkte Erreichbarkeit des Bestandsgebäudes.

Auf Grund der zweiphasigen Abwicklung des Projekts kann die Betreuung und Pflege wie gewohnt durchgeführt werden. Auch der Personalstand ändert sich nicht.

Es kommt zu keinen Einschränkungen bei Therapieangeboten oder anderen Programmen.

Aktivitäten, die bisher im Gruppenraum stattgefunden haben, werden in das dafür umgebaute dritte Obergeschoss verlegt.

Besuche sind selbstverständlich wie bisher möglich. Falls ein geänderter Zugang erforderlich ist, wird dieser klar erkennbar ausgeschildert. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Parkplätzen und halten Sie die Sicherheitshinweise bei der Baustelle ein.

Der Neubau wird durch den Bauträger Heimat Österreich finanziert. Die Kosten belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf etwa 20 Millionen Euro. Diese wird die Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg im Rahmen der Miete zurückzahlen.

Die Seniorenresidenz wird wie bisher aus den umliegenden Gemeinden und aus der Stadt Salzburg belegt.